Für geniale
Perspektiven

Berufsbild

Unserer Zukunft eine Chance bieten

Gut ausgebildete Lehrlinge sind ein unverzichtbarer Baustein für eine gute Zukunft unserer Unternehmen und  unserer Wirtschaft. Dies bedingt gute Mitarbeiter, welche sich für die beruflichen und persönlichen Anliegen dieser jungen Menschen interessieren und einsetzen.

 

Die Creabeton Matériaux setzt sich Jahr für Jahr personell und materiell für zehn junge Menschen ein, die sich ausbilden lassen wollen:

 

 

Kaufleute

 

Betonwerker/innen

 

Elektroinstallateur EFZ

 

Logistiker EFZ


Lastwagenführer EFZ

 

 

Kaufleute

Kaufleute Dienstleistung und Administration arbeiten in Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft. Sie schreiben Offerten, führen die Korrespondenz und Buchhaltung, organisieren Termine und beraten Kunden.

 

Die Tätigkeiten von Kaufleuten Dienstleistung und Administration unterscheiden sich je nach Grösse und Branche des Einsatzbetriebs. Sie können etwa in Handwerks- und Gewerbeunternehmen, in der Verwaltung von Dienstleistungsbetrieben oder bei gemeinnützigen Organisationen arbeiten. Je nach Grösse der Firma führen sie die Administration allein aus oder arbeiten in einer von mehreren Abteilungen. Dabei ist es ihre Aufgabe, den Kundinnen die Dienstleistungen und Produkte der Firma näher zu bringen, wobei dies je nach Betrieb und Branche eher im direkten Kundenkontakt oder im Back Office geschieht.


Zu den weiteren Aufgaben der Kaufleute Dienstleistung und Administration gehören das Bearbeiten von Anfragen und das Schreiben von Offerten und Kaufverträgen sowie das Führen der Korrespondenz. Beim Produkteinkauf verhandeln sie den Preis mit den Lieferantinnen, überwachen und kontrollieren die eingetroffene Ware und nehmen bei Unstimmigkeiten Kontakt mit der zuständigen Stelle auf. Sie organisieren Veranstaltungen und Geschäftsreisen und führen bei Besprechungen mit Kunden oder Behörden Protokoll. Kaufleute Dienstleistung und Administration lesen sich durch Dossiers und Unterlagen, fertigen Dokumente und Statistiken an, holen bei Bedarf Auskünfte ein und leiten Informationen an involvierte Fachstellen weiter. Ausserdem bringen sie den Privat- oder Geschäftskunden durch verschiedene Massnahmen die Dienstleistungen und Produkte des Unternehmens näher.


Je nach Betrieb ist auch das Finanz- und Rechnungswesen ein wichtiger Teil der Arbeit. Kaufleute fakturieren und verschicken Rechnungen, verbuchen Geschäftsvorgänge, berechnen die Mehrwertsteuer und erstellen Lohn- und Versicherungsabrechnungen für die Mitarbeitenden.
Da viele dieser Tätigkeiten mit dem Computer ausgeführt werden, sind Tastaturschreibkenntnisse für ein effizientes Arbeiten Voraussetzung. Für die Kommunikation mit in- und ausländischen Kunden sind eine gute schriftliche und mündliche Ausdrucksweise auf Deutsch und das Beherrschen mindestens einer Fremdsprache unabdingbar.

 

Betonwerker/innen

Betonwerker/innen stellen Betonfertigelemente und andere Betonerzeugnisse her. Sie verarbeiten Betonmasse zu Produkten für Hoch- und Tiefbau, Gartenbau und viele andere Anwendungsbereiche.


Betonwerker/innen befassen sich in Produktionsbetrieben mit der Herstellung von Betonerzeugnissen. Eingesetzt werden diese Betonprodukte unter anderem im Wohnungsbau, Gewerbebau, Tiefbau, Brückenbau, Gartenbau, Stadionbau, Tunnelbau oder Lärmschutz. Beispiele von Produkten sind Kanalisationsrohre, Mauersteine, Verbund- und Pflastersteine, Gehwegplatten, Treppen, Balkone, Brüstungen, Liftschächte oder Akustikplatten.


Für die Herstellung von Betonfertigteilen wird eine Negativ-Form benötigt. Diese Formen stellen Betonwerker/innen aus Holz selber her, und zwar nach den Konstruktionsplänen des Auftraggebers. Je nach Produkt verwenden sie aber auch vorgefertigte Formen aus Stahl, Kunststoff oder Beton. Zunehmend werden in Betonwerken vollautomatische, computergesteuerte Anlagen eingesetzt. Betonwerker/innen bedienen diese Maschinen und warten sie.


Werkstücke, die besonders stabil sein müssen, sind mit Stahleinlagen verstärkt. So erhalten z.B. Betonstützen aus statischen Gründen eine Bewehrung aus Stahlstäben und Eisengeflecht. Betonwerker/innen verankern diese Bewehrung nach Plan in der Betonschalung, bevor sie die Betonmischung einbringen.


Betonwerker/innen mischen den Beton - je nach Erzeugnis nach unterschiedlichen Rezepturen. Sie berechnen die Mengenverhältnisse der Zuschlagstoffe, wiegen diese ab und dosieren sie. Die Zutaten füllen sie in die Betonmischanlage und kontrollieren in regelmässigen Abständen die Qualität der Betonmasse.


Betonwerker/innen schütten die Betonmasse in die Form und verdichten sie durch Rütteln, Stampfen, Pressen und Schleudern. Nach Erhärten des Betons schalen sie das Werkstück aus und reinigen das Schalungsmaterial. Je nach Produkt veredeln sie später die Oberfläche, z.B. durch Schleifen, Polieren, Feinwaschen oder Sandstrahlen.  Für die Oberflächenbehandlung sowie die übrigen Arbeitsschritte setzen Betonwerker / innenzahlreiche Geräte und Maschinen ein: Sandstrahlgeräte, Betonmischer und -vibratoren etc. Diese werden von ihnen nicht nur fachgerecht bedient, sondern auch gepflegt und gewartet.

 

 

 

 

Elektroinstallateur EFZ

Elektroinstallateure und -installateurinnen EFZ erstellen, unterhalten und reparieren elektrische Installationen in Gebäuden. Sie verlegen Leitungen, montieren Schaltkästen, schliessen Elektro-Geräte und Anlagen an und nehmen sie in Betrieb.

 

Elektroinstallateure EFZ sind für alle elektrischen Installationen in Haushalt, Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie zuständig.

Sie installieren die Anschlüsse für Strom, Telefon, Internet, Radio und Fernsehen. Sie erstellen die Verbindungen vom Hausanschluss bis zu den Steckdosen bzw. den entsprechenden Geräten, z.B. Lampen, Kochherde, Alarm- oder Telekommunikationsanlagen.


Nach der Auftragsbesprechung mit der Projektleiterin studieren und ergänzen Elektroinstallateurinnen die Planungsunterlagen und berechnen die Materialmengen. Im Magazin rüsten sie sich mit dem Material und Werkzeug aus, das sie auf der Baustelle benötigen. In der Werkstatt verdrahten sie z.B. Sicherungsverteilungen oder bereiten einzelne Teile für den späteren Einbau vor, z.B. durch Feilen, Gewindeschneiden oder Löten.


Bei den Installationsarbeiten in Rohbauten halten sich Elektroinstallateure genau an die technischen Plänen und Schemas. Sie verlegen Schutzrohre für den Leitungseinbau und setzen Kästen ein für die Montage der Schalt- und Steuerapparate. Während des Innenausbaus ziehen sie Drähte und Kabel in die verlegten Schutzrohre ein und montieren Schalter und Steckdosen. Im fast fertigen Neubau schliessen sie dann die Geräte und Apparate an und überprüfen mit Messgeräten, ob alles richtig funktioniert.
Elektroinstallateurinnen stehen auch im Kontakt zur Kundschaft. Wenn sie z.B. bestehende Anlagen umbauen, besprechen sie verschiedene Lösungen und planen gemeinsam die Ausführung, um den Betriebsunterbruch möglichst kurz zu halten. Im Service- und Reparaturdienst erklären sie der Kundschaft die sachgemässe Bedienung der Installationen und Geräte.


Das Arbeitsumfeld von Elektroinstallateuren ist abwechslungsreich: Sie wechseln häufig den Arbeitsort und arbeiten viel selbstständig, teils alleine, teils im Team. Sie üben vielseitige handwerkliche Arbeiten aus, von gröberen Tätigkeiten wie dem Bearbeiten von Mauern über das Montieren von Trassen und das Einziehen der Kabel bis zu Feinarbeiten wie dem Erstellen von Kabelverbindungen mit exakten Lötstellen bzw. dem Verdrahten von elektronischen Steuerungen. Sie verwenden diverse Werkzeuge wie Schraubenzieher, Seitenschneider, Abisolierzangen, Messgeräte, Bohr- und Fräsmaschinen. Im Umgang mit Strom handeln sie verantwortungsbewusst und halten die Sicherheitsvorschriften ein.

Logistiker EFZ

Logistiker/innen EFZ transportieren, lagern und verteilen Güter fachgerecht. Sie arbeiten für Brief- und Paketzentren, in der Postzustellung, auf Bahnhöfen und in Lagern von Industrie-, Handels- und Produktionsbetrieben.


Logistiker/innen EFZ kommen überall dort zum Einsatz, wo Konsum- und Produktionsgüter, Briefe, Pakete, Gepäckstücke und sonstige Güter aller Art transportiert, gelagert und verteilt werden.
Im Berufsfeldbereich Lager sind Logistiker/innen EFZ für die fachgerechte Bewirtschaftung von Waren zuständig. Sie nehmen angelieferte Waren in Empfang, kontrollieren sie und verbuchen sie im Computersystem. Mit Hilfe von Gabelstaplern oder komplexen Fördersystemen lagern sie die Güter in geeigneter Weise ein - Lebensmittel stellen andere Anforderungen als Medikamente, Schrauben oder gefährliche Chemikalien. Bestellte Waren bereiten sie für die Auslieferung oder den Versand vor. Sie verpacken und beschriften sie, erstellen die Lieferpapiere und beladen die Fahrzeuge fachgerecht sowie sicher. Zu ihren Aufgaben gehört auch die regelmässige Überprüfung der Lagerbestände, so dass weder Überbestände noch Engpässe entstehen.


Im Berufsfeldbereich Distribution kümmern sich Logistiker/innen EFZ um die pünktliche Zustellung von Briefen und Paketen. Am frühen Morgen nehmen sie die eintreffenden Sendungen in Empfang und sortieren sie. Auf ihren Zustelltouren verteilen sie diese danach an Privathaushalte und Firmen und beraten die Kund/innen kompetent und freundlich. Je nach Tour sind sie zu Fuss oder mit dem Fahrrad, Mofa oder Auto unterwegs. In der Verteilstelle verrichten sie verschiedene Arbeiten, unter anderem bedienen sie den Kundenschalter.
Im Berufsfeldbereich Verkehr arbeiten Logistiker/innen EFZ vor allem auf Bahnhöfen. Im Rangierdienst formieren und zerlegen sie Reise- und Güterzüge, indem sie diese kuppeln und entkuppeln und auf die Reise vorbereiten. Dabei stehen sie mit den Lokführer/innen per Funk in Kontakt und halten sich strikte an die Sicherheitsbestimmungen. Ausserdem be- und entladen sie Bahn- und Lastwagen mit verschiedenen Gütern, beraten Kund/innen am Gepäckschalter und übernehmen Aufgaben im Lager der Industriewerke.
Logistiker/innen EFZ aller Berufsfeldbereiche nutzen den Computer als wichtiges Hilfsmittel. Sie registrieren damit Güter, führen Bestandeskontrollen durch, planen mit einfachen Berechnungen die Lagerbewirtschaftung, erstellen Statistiken und bearbeiten Bestellungen.

Lastwagenführer EFZ

Lastwagenführer/innen transportieren Güter aller Art. Sie sorgen für die richtige Handhabung des Transportgutes und kennen die fachlichen Vorschriften. An schweren Motorfahrzeugen führen sie Wartungs- und Unterhaltsarbeiten durch.


Lastwagenführer sind mit Lastwagen, Lastzügen oder Sattelschleppern unterwegs und für den Transport von Gütern von einem Ort zum anderen verantwortlich. Vor der Fahrt kontrollieren sie die Fahrbereitschaft des zugeteilten Fahrzeugs. Sie tragen die Verantwortung für den Lastwagen und die geladenen Güter. Nach der Beurteilung des Ladegutes beladen sie das Fahrzeug. Besondere Aufmerksamkeit verlangen empfindliche Frachten und explosive Stoffe, die geschützt und gesichert werden müssen. Lastwagenführer wissen, wie sie ihren Lastwagen optimal beladen und das Transportgut so verteilen, damit das richtige Stückgut in der richtigen Reihenfolge am Bestimmungsort abgeladen werden kann.
Vor Fahrtbeginn berechnen Lastwagenführerinnen den Zeitaufwand. In grossen Transportfirmen erledigt dies die Dispositionsabteilung. Bei speziell langen Gütern oder schweren Lasten muss die Route sorgfältig geplant werden, da Baustellen und schmale Strassen Umwege erfordern. Sie prüfen auch, ob alle Begleitpapiere, Lieferscheine und Zollpapiere für die Fahrt vorhanden sind.
Lastwagenführer kennen die internationalen Transportvorschriften im Inland resp. im grenzüberschreitenden Strassenverkehr. Die oft langen Fahrten erfordern eine permanent gleichbleibende Aufmerksamkeit und Konzentration. Der vorgegebene Zeitplan darf nicht dazu verleiten, die Sicherheit zu vernachlässigen, da dies den Entzug des Fahrausweises und somit ein Berufsverbot zur Folge hätte. Sie bedienen den Fahrtenschreiber, der als Beweis der geleisteten Arbeitsstunden und gefahrenen Kilometer gilt. Selbst unter Zeitdruck im städtischen Verkehr, bei Pannen oder einem Unfall bleiben sie ruhig und ergreifen die notwendigen Massnahmen. Sie fahren wirtschaftlich und umweltgerecht und bedienen das Fahrzeug einwandfrei.
Am Bestimmungsort überwachen Lastwagenführerinnen das Entladen. Dank Kippvorrichtungen und hydraulischen Abladeflächen ist dies ohne grössere körperliche Anstrengungen möglich. Oft muss das Restgut wieder neu eingeladen und richtig verteilt werden. Die abgeholten resp. gelieferten Waren lassen sie vom Empfänger bestätigen. Bei Fahrten ins Ausland und zurück erledigen sie auch die Zollformalitäten. Gegenüber ihrer Kundschaft treten sie zuvorkommend auf. Nach der Rückkehr reinigen sie das Fahrzeug, führen kleine Reparaturen und Unterhaltsarbeiten aus, damit der Lastwagen am nächsten Tag wieder startbereit ist.

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