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Zukunftstag 2019 bei Creabeton Matériaux

Grosse Maschinen bestaunen, selber Beton giessen und die grossen Betonprodukte von Creabeton Matériaux bestaunen, all das und noch vieles mehr haben die Schüler/innen bei uns in Einigen und Lyss am Zukunftstag gemacht. Wie der Zukunftstag in Lyss ablief, lest Ihr im folgenden Beitrag.

Um 8.00 Uhr morgens ging es los. Der Treffpunkt für alle Schüler/innen war das Bürogebäude der Creabeton Matériaux in Lyss. Dort wurden sie von Irene Sinzig, der Assistentin der Unternehmensleitung, in Empfang genommen. Stefan Emch, Betriebsleiter Lyss, übernimmt die Gruppe für die Führung im Werk. Aber das Wichtigste zuerst – die Sicherheitskleidung anziehen. Helm auf, Sicherheitsweste an und los geht es auf den Rundgang durchs Werk. Mit dabei ist auch Tanja Kobi, Praktikantin Marketing Kommunikation, welche fleissig Fotos und Videos macht.

Die erste Station unseres Rundganges ist das Labor. Ein grosser Baucontainer mitten in im Werkgelände. In ihm wird täglich die Qualität des Betons und unserer Produkte kontrolliert. Heute am Zukunftstag dürfen die Schüler/innen unter der Anleitung von Hans Eggli, dem Leiter des Labors, selber ihre Initialen aus Beton giessen.

Um eine bessere Übersicht über das grosse Gelände der Creabeton Matériaux zu erhalten, geht es danach auf den Kiesturm. Ca. 180 Treppenstufen müssen erklommen werden, um auf die Aussichtsplattform des Turmes zu gelangen. Oben auf dem Turm werden viele Fragen gestellt, zum Beispiel, wie hoch der Turm ist. Gemeinsames raten ist angesagt, während Ahmed (12) denkt der Turm ist mindestens 80m hoch, schätzen andere zwischen 20m und 30m. Die Auflösung folgt sogleich, die Aussichtsplattform befindet sich auf einer Höhe von 38m. Wären nicht ein paar Bäume und Hügel im Weg würde man von oben fast bis zur Kiesgrube von Vigier sehen.

Wieder unten angekommen, fährt gerade ein grosser Kieslastwagen vor. Die Räder sind so hoch wie die grösseren Schüler. Die Jungs würden gerne mal eine Runde mit dem Lastwagen drehen, aber auch die Mädchen sind nicht abgeneigt. Danach ist es auch schon Zeit für ein Znüni. Zusammen mit den Mitarbeitenden des Labors werden Weggli und Schoggistängeli gegessen.

Weiter geht es mit einem Rundgang durch die Produktionshallen. Von den Lichtschächten zum Rohrwerk, weiter zu der Verbundsteinfabrikation bis hin zu der Alterungsanlage, all die grossen Maschinen werden bestaunt. Zum Schluss geht es noch in unser Kino. Dort gibt es anstatt Popcorn essbare Steine und Sitzkissen die aussehen wie Steine. Gemeinsam schauen wir 2 Filme und essen Steine. Nicht alle Steine schmecken gleich, bemerken die Schüler/innen und diskutieren beim Weiterlaufen, welche sie am liebsten hatten.

Die gegossenen Buchstaben sind bereits trocken und warten darauf im Labor abgeholt zu werden. Mit den gegossenen Initialen in der Tasche geht es wieder zurück zum Bürogebäude. Der Vormittag ist bereits vorbei. Gemeinsam werden Pizza und Muffins gegessen und die erhaltenen Give-Aways der angeschaut. Die erhaltenen Post-it Zettel werden gleich benutzt um das Post-it Spiel «Wer bin ich?» zu spielen. Am Nachmittag werden die Schüler/innen von ihrer Begleitperson abgeholt.

Jessica (11) begleitet ihre Mutter als Betriebselektrikerin. Joya (10) schnuppert in den Beruf ihres Vaters als Mechaniker. Dario (10) ist am Nachmittag bei seinem Vater ins Rohrwerk. Philipp (14) begleitet seinen Vater als Meister in der Verbundsteinfabrikation. Lukas (12) freut sich den Beruf System Engineer kennen zu lernen. Juliana (11) ist am Nachmittag bei ihrem Vater bei Vigier Rail am Schnuppern. Ben-Levin (12) schnuppert in den Beruf seines Vaters als Meister der Handfabrikation. Ahmed (12) begleitet seinen Vater in die Verbundsteinfabrikation.

Was hat den Schüler/innen am besten gefallen?
Lukas (12) fand es super, dass jeder zwei Buchstaben giessen durfte. Auch Jessica (11) und Joya (10) fanden das Buchstaben giessen am besten. Das Beton-Buchstaben giessen hat den meisten gefallen. Ahmed (12) war begeistert vom Turm und dass man von ihm aus alles sehen kann. Auch Philipp (14) mochte den Turmbesuch am liebsten. Ben-Levin (12) hat neben dem Buchstaben giessen auch gefallen, dass er nicht zur Schule musste. Juliana (11) fand es spannend zu sehen, wie die Produkte aus Beton hergestellt werden. Dario (10) hat alles gefallen.

Danke an alle Beteiligten in Einigen und Lyss! Dank euch konnten wir den Schüler/innen unsere tägliche Arbeit etwas näher bringen und vielleicht den einen oder anderen für einen Beruf bei der Creabeton Matériaux gewinnen.