Creabeton Creabeton
Loading...

Starke Partnerschaft für den 3D-Betondruck

Wer Betonobjekte mit dem Drucker herstellt, betritt technologisches Neuland. Creabeton Matériaux arbeitet mit den Forschern der Berner Fachhochschule zusammen, um das 3D-Betondruckverfahren weiterzuentwickeln.

Der Herstellung von Betonobjekten im Druckverfahren wird eine grosse Zukunft vorhergesagt. Die neue Technologie ist vor allem für die Herstellung von Einzelstücken, Kleinserien und Objekten mit speziellen Geometrien interessant. Der Effizienzgewinn ist dank der durchgehenden Digitalisierung des Produktionsprozesses beeindruckend. Creabeton Matériaux hat bereits Druckaufträge für Kunden erfolgreich umgesetzt. Das Team Technologie und Innovation unter der Leitung von Aude Chabrelie entwickelt den Betondruck laufend weiter.


Betonspezifische Datenverarbeitung
Gefragt ist auch Fachwissen, das nicht «inhouse» verfügbar ist. Fündig wurde man am Institut für Drucktechnologie der Berner Fachhochschule (BFH) in Burgdorf. Mit ihm arbeitet Creabeton Matériaux seit bald zwei Jahren zusammen. Die Spezialisten der BFH haben den Auftrag, einen Slicer zu entwickeln. Das ist ein Programm, das aus den digitalen Daten des Objekts (CAD-File) die Fahrbefehle für den Druckroboter erzeugt. Für das 3D-Drucken mit Kunststoffen oder Metallen sind auf dem Markt bewährte Slicer verfügbar – nicht aber für den Betondruck. Gesucht ist deshalb ein massgeschneidertes Programm, das mit den Eigenheiten von Beton optimal umgehen kann.

 

Das Betondruckverfahren wird im Rahmen von Tests laufend optimiert. Dabei arbeiten die beiden Partner eng zusammen. So lassen sich Änderungswünsche von Aude Chabrelies Team sofort umsetzen, indem der Slicer entsprechend modifiziert wird. Dieses Vorgehen ermöglicht rasche Fortschritte, dank denen die Möglichkeiten der neuen Technologie ständig erweitert werden.